Basalt

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Basalt

Was ist Basalt? Woraus besteht Basalt? Wie entsteht Basalt?


Basalt

Basalt gilt als das Urgestein der Erde. Er existiert seit etlichen Millionen von Jahren, denn er ist vulkanischen Ursprungs. Durch die vulkanische Aktivität wird er aus dem Erdmantel an die Oberfläche transportiert. Die Vorteile von Basalt liegen in seiner hohen Robustheit und Dichte, was ihn zu den wetterbeständigsten Steinen der Natur macht. 

Die Entstehung 

Wird der Erdmantel geschmolzen, erkaltet das Magma an der Erdoberfläche und in den Tiefen des Ozeans und die Basaltlava entsteht. Das Magma hat beim Austreten eine Temperatur von bis zu 1200 Grad. Dies reicht allerdings nicht aus, das gesamte Magma zu verflüssigen. Vereinzelt bleiben Gesteinseinschlüsse hart und erreichen nicht den flüssigen Zustand, da sie einen noch höheren Schmelzpunkt haben. 

Basalt gilt als der Naturstein, der am meisten verbreitet ist - sei es an der Erdoberfläche oder auf dem Meeresgrund. In den Tiefen des Meeres bestehen fast alle Böden aus dem Material, wobei sich die einzelnen Basalttypen in ihrer chemischen Zusammensetzung unterscheiden. Am Meeresboden entsteht neuer Basalt durch Lavaaustritt beim Aufeinandertreffen von tektonischen Platten. Ebenso entstehen auf der Erdoberfläche neue Basaltschichten durch tektonische Reibungen.

Aussehen

Basalt ist ein dunkler Naturstein, meist in den Nuancen dunkelgrau bis schwarz. Der Stein an sich ist sehr feinkörnig, mit gelegentlichen gröberen Gesteinseinschlüssen. Ob der Basalt fein- oder grobkörnig ist hängt mit der Erkaltungsgeschwindigkeit der Lava ab. Ist die Lava schnell erkaltet, ist das Gestein feinkörnig. Ist der Erkaltungsprozess allerdings langsam, bilden sich Verhärtungen in Form von meterlangen Säulen, den sogenannten Basaltsäulen. Auch können eingeschlossene Kugelformen auftreten, diese sind allerdings sehr selten.

Verwendung

Verwendung findet der Naturstein in vielfältigsten Formen. Beim Hausbau als Grundmaterial, bei der Verkleidung von Fassaden, als Belag für Böden und Treppen, in der Bildhauerei sowie bei Denkmälern und als Grabsteine. Da Basalte extrem druckfest und verschleißarm sind, werden sie als Baustoffe für den Unterbau von Bahngleisen und Straßen verwendet. Heute findet der Basalt im Gartenbau bei Wegen und Einfassungen Verwendung und wird als Mosaikstein sowie für den Pflasterbau genutzt. Häuser, die aus Basaltstein gebaut wurden, erkennt man an der dunklen Farbe. Rund um den Ätna in Italien erstanden zahlreiche Bauten, da der Naturstein dort vermehrt abgebaut werden konnte. Auch in Syrien war das Bauen mit Basalt verbreitet und die noch heute bewohnbaren Häuser sind ein Zeichen für die Beständigkeit dieses Natursteins. Auch Wegkreuze sind meist aus Basaltstein, da diese äußerst wetterbeständig und robust sind. 

Verarbeitung

Der Basalt wird aus dem Berg oder aus dem Meeresboden meist mit Bohrern und einzelnen Sprengungen gelöst. Danach werden die großen Brocken zerkleinert und in die gewünschte Form gebracht. Dank seiner hohen Dichte und der Unempfindlichkeit gegen Verschleiß und Abnutzung ist der Naturstein ein wichtiger Baustoff für Straßen, Häuser und andere Bauten. Auch kleine Steine und Absplitterungen werden weiterverarbeitet. Bei der Herstellung von Fertigbeton werden diese mit in die Masse eingerührt, damit die Fertigbetonteile an Dichte und Festigkeit zunehmen. Beim Bau von Straßen wird beim Anmischen des Asphalts ebenfalls ein Anteil Basalt zugeführt, damit der Aspalt fester und dichter wird. Überall wo also Festigkeit, Robustheit und Wetterbeständigkeit gefragt sind, ist der Basalt als Naturstein das ideale Baumaterial.

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